Back at home

Nur eine kurze Info, weil es für Twitter und Facebook zu lang ist.
Die Woche nach Karsamstag bin ich mal wieder in Oldenburg. Für eine Woche. Mal versuchen sich nicht zu dämlich auf den Inlinern anzustellen. Das ist der Wunsch der Lütten.

An die Küste. Das muss. Seehundstation? Wahrscheinlich! Freizeitpark? Ja, da bestehen Oma und Opa drauf.

Ihr seht, vollgepackter Terminkalender. Ihr wollt mit mir ein Bier trinken? Oder Pizza essen?
Ähm ja, WhatsApp, DM, whatsoever. Meldet Euch. Meinetwegen hier in den Kommentaren. Ansonsten auf allen anderen Kanälen.

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Schlaflos in Taunusstein

Mal wieder eine Nacht ohne Schlaf. Weswegen ich mir einen Tag Urlaub gönne, bevor ich mit dem Kopp auf die Tastatur falle.
Besonders schräg: Da schmeisst man sich ein starkes Schlafmittel ein und wälzt sich trotzdem rum. Vielleicht sollte ich mich zu medizinischen Untersuchungen zur Verfügung stellen.

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Du meinst das, ich was anderes

Männer sind vom Mars, Frauen von der Venus.
Ja, das ist ein doofer Spruch. Leider wahr. Also der Spruch. Männer und Frauen reden aneinander vorbei.
Und was passiert? Man lebt sich auseinander. Oder die Beziehung stirbt.
Reden. Musste ich auch lernen. Reden tut gut. Auch wenn der andere sich verschanzt. So ein „Wir müsssen reden…“ klingt doof. Hilft aber vielleicht, einiges zu klären.
Versteckte Nachrichten mögen einem selbst helfen. Ob aber der Empfänger sie richtig versteht?
Ja, ich klopp bei Twitter auch was raus, dass missverständlich sein kann.
Ja, ich mach genau das, was ich hier vorwerfe. Kann ich gut.

Übrigens fühlt es sich ziemlich scheiße an. Da gibt es jemanden. Du ignorierst ihn. Selbstschutz? Angst!

Wir müssen reden!
Miteinander!
Ohne Floskeln!

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Brain dead

Zur Zeit mache ich einen Englisch-Auffrischungskurs (Stufe B2). Ist schon recht anstrengend, da der Kurs komplett in englisch stattfindet. Heute war Grammatik dran. Und dann kriegen wir einen Test für Stufe C1. Alter Schwede. Grammatik war und ist nicht meine Stärke. Selbst in deutsch nicht. Okay, dank Bauchgefühl statt Wissen immerhin 80% richtig gehabt. Und dann kommt Aiveen, unsere irische Dozentin damit rum, dass man mit C1 Englisch unterrichten darf.

Schweigen im Kursraum. Da waren wir platt.

Keiner von uns denkt von sich, er ist wirklich gut in Englisch. Und dann bekommst Du so etwas gesagt. Hat schon was.

So oder so, es war ein anstrengender Tag. Ich bin ausgebrannt und habe noch Hausaufgaben hier rumliegen. Vermutlich werde ich die, wie damals in der Schule, erst kurz vor dem Kurs machen.

Die Hausaufgaben gestern waren lustiger. Da sollten wir uns nur ein Video ansehen.

Immerhin: Nach drei von fünf Tagen denke ich schon in englisch! Crazy!

By the way: Aiveen hat einen himmlischen Akzent, wenn sie doch mal deutsch redet. And yes, she is typical irish: She’s redheaded!

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Optiker

Da sich meine Brille neulich zerlegt hat, war dann eine neue fällig. So dolle war die alte eh nicht mehr. Um zu sagen, die aktuell aktuelle von Apollo war Scheiße. Somit also eine alte alte auf der Nase. Die übrigens besser war als die aktuelle. Aber die ist ja nun geschreddert.

„Geh zu Fielmann.“ „Geh zu Apollo.“ habe ich gehört. Nee, die letzten Brillen von Apollo waren kacke. Nebenan auch.

Also wieder mal Dorfoptiker. Und was ist? Stilberatung. Nein, die sieht geil aus, aber da gucken Sie falsch. Hier, die.

Bevor also überhaupt nach Dioptrien geguckt wird, wird nach geguckt, ob die Brille passt.

Dann wird gemessen. Ähm, unbeschreibbar. So habe ich das in 36 Jahren nicht erlebt. Absolut Top!

Der Optiker wusste genau, was er einsetzten musste. Er kannte meine Macken, meine Dioptrien, meineSehkraft auf dem schwachen Auge.

So! Er misst also rum. Brillenträger kennen es. „Hey, rechts haben wir ein halbes Dioptrien gewonnen.“ Und dann: „Links Sehkraft gewonnen!“

Und dann rechnet er. Und kommt auf eine Summe, die weit unter Apollo oder Fielman liegt.

Weil er keinen unnützen Kram verkauft. „Selbstönend?? Neee, das taugt bei den Dioptren nichts. Kostet 80,- pro Glas. Ich guck nach Aufsatz, der kostet zwischen 30-40.“

Ich habe mich selten so wohl gefühlt. Rundumberatung. Mit dem, was auf die Fresse passt. Und auch meinen Geschmack trifft.

Vor allem, mir wurde nicht der teuerste Scheiß verkauft. Bei meinen Dioptrie (bis zu-9,25) wäre das ein Luxusgeschäft. Der Optiker zeigte mir, was der Unterschied ausmacht.

Und warum der nun keine Website hat? Das muss ich noch hinterfragen.

Und warum ich wieder beim local Dealer bin? Weil er 400,- billiger als die Ketten sind. Und ich als Kunde König.

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Es gibt Dinge, an die erinnert man sich gerne

Auch wenn wir mittlerweile geschieden sind, es gibt Dinge, an die erinnere mich gerne. Und es gibt Momente, an denen man sich daran. Beim Kochen. Von Gulasch.
Klingt schräg? Ist es auch.
Meine damalige Freundin drängelte irgendwie mit gemeinsamen Ringen. Ich konnte das immer blocken. Ich hatte da ja so eine Idee.
Weinachten war es dann so weit. Es gab Ringe. Und meinen Satz „Ich hoffe, wir können die Ringe bald tauschen.“ Oder so in die Richtung. War jedenfalls ein Heiratsantrag. Nach den Worten bin ich erst mal raus. Eine rauchen. Schwiegervater in Spe war zu Besuch. Der seiner Tochter dann mal erklärte, was ich meinte.
Naja, den Schwiegervater muss man ja fragen. Seine lapidare Antwort? „Hängt davon ab, ob dein Essen gleich schmeckt!“
Das halte ich mal für die coolste Antwort auf das um die Hand anhalten.
Und ja, ich durfte. Das Essen kam also an. Ich hoffe, ich reagiere in ein paar Jahren auch so cool. Und ja, Jungs, kochen können lohnt sich.

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Anwenderhilfen: Eigener Anspruch vs. gegebene Bordmittel

In meinem Beruf mache ich unter anderem auch Anwenderbetreuung. Das heißt, ich unterstütze die Mitarbeiter meiner Firma bei der Nutzung der internen Anwendungen. Leiste Support bei fachlichen/technischen Fragen, leiste First-Level-Support bei Fehlern und Störungen etc. Dazu gehört auch, dass man Anwenderhilfen erstellt. Gut, so etwas ähnliches haben meine Ex-Frau und ich auch schon in ähnlicher Form in einem alten Projekt auch bereits gemacht. Als Tipps & Tricks. Und von daher kommt auch ein gewisser Anspruch an einen selbst. Insbesondere bei Screenshots bzw. bei bearbeiteten Screenshots. Das soll ja auch ordentlich aussehen, so in der eigenen Web-Präsenz. Das photoshoppen habe ich der damals Angetrauten überlassen, aber beim über die Schulter gucken hat man ja immerhin auch was mitgenommen.

Nun ist es bei uns in der Firma so, dass wir eine gewisse Standard-Software-Ausstattung haben. Photoshop gehört nicht dazu. Die Lizenz kostet ja nun auch einiges. Adobe Acrobat Pro leider auch. Also bekommt man das nicht so einfach. Haushalt und so. Also werden Anwenderhilfen in Word oder Nuance erstellt. Nuance hat aber auch so seine Nachteile, also bleibt man bei Word, das man ja immerhin in der 2010er Office-Version ja immerhin auch als PDF speichern kann. Als Bildbearbeitung bleibt IrfanView.

Man hat also nur Windows-Bordmittel. Und denkt nur so „ORRRR! Kackscheiße!“

Da steht  sitzt man also da, hat so ein Layout im Kopf und legt los. Der erste Frust beginnt schon bei IrfanView, wenn man einen bestimmten Bereich markieren will, oder einen schicken kleinen Pfeil machen will. Das sieht aus wie gekonnt und nicht gewollt. Himmel, sieht das hässlich aus. Das ist doch nichts. Und dann den Screenshot in den Fließtext einbauen. Das die Oberkante des Bildes bündig mit Zeilenbeginn ist, nun ja, äh, ich habe das nicht hinbekommen. Und das kann man zwar so machen, aber dann ist es halt kacke. Ich mag es nun mal symmetrisch. Was macht man also? Text, Bild zentriert drunter, Text. Dann kommen Seitenwechsel, die einfach nicht fließend sind. Eben genau, weil man diese Reihenfolge nimmt. Und Rumms, hast Du eine halbe leere Seite, weil der nächste Abschnitt sonst ein wenig auseinander gerissen wäre. Und das einfach nicht aussieht. Etwas, was mir einfach widerstrebt.

Ich bin beileibe kein, nicht mal amateurhafter, Layouter. Aber ich habe etwas im Kopf, ich weiß, was mich anspricht und ich weiß, dass es Software gibt, die es selbst stümperhaften Anwendern wie mich ermöglicht, ein Layout herzustellen, das gut aussieht. Ich habe Unmengen an Büchern gelesen, weiß, wie etwas aussehen kann. Das inspiriert natürlich. Und packt den Ehrgeiz.

Was kommt raus? 08/15-Layout. Gut sieht anders aus, ansprechend ist es schon mal gar nicht. Dein Chef nickt es dann ab und lobt zumindest deinen Text. Und Du denkst nur „Das hätte richtig gut werden können. Mit dem richtigen Werkzeug.“ Das sind die Momente, wo man seine Haushälter töten möchte. Ja, natürlich, man freut sich schon, dass dem Chef das Ergebnis gefällt. Aber wenn man weiß, dass man es besser hätte machen können, das frustriert einen schon. Man kann Anwenderhilfen ja auch ansprechend gestalten, so dass die Anwender sie auch gerne lesen. Und nicht einfach in Word zurechtgefrickelt. Ohne jegliche Layout-Ansprüche.

Ich weiß doch selbst, was mich anspricht. Und so möchte ich auch die Anwenderhilfen gestalten können. Naja gut… ich hätte ja auch lieber zwei Macs unterm Schreibtisch stehen, als die beiden  Dell-PCs. Man kann halt nicht alles haben. Weiß ich. Es wurmt mich trotzdem. Ich möchte den Anwendern halt eben was bieten. Und nicht einfach Text-Bild-Text.

Das ist so ähnlich wie „Form follows function“. Hier heißt es nur „Standard gebietet Layout“. Und dann sitzt Du da… Hast was abgeliefert, mit dem Du nicht mal ansatzweise zufrieden bist. Wirst gelobt. Und dein Kopf schreit „Aber das Layout ist einfach Kacke.“ Und das Lob verdampft im Duft der Kacke.

Anwenderhilfen erstellen macht Spaß. Es ist eine tolle Herausforderung. Du musst Dich in den dümmsten DAU reindenken. Klein-Klein-Klein denken. Manchmal gar nicht so einfach, sich so als „Spezialist“ „runter zu denken“. Das erdet. Und dann kommt der kleine Nerd in einem raus und will die Anwenderhilfe schreiben. Mit allem PiPaPo. Und dann… Windows-Bordmittel.

Und ab dann fängt es an, keinen Spaß mehr zu machen. Man möchte einfach nur noch den Drecks-PC aus dem Fenster werfen. Scheiß-eigener Anspruch an sich selbst. Man will dem Anwender doch eine gewisse „Experience“ bieten. Und sei es nur beim lesen.

Ja. Und dann denkst halt: „Das musst Du halt so machen, aber wird halt kacke. Aber es ist halt so gewollt. Kacke halt.“

 

 

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Krank, seit Tagen wieder schlecht schlafen, mit dem Rauchen aufhören (weil krank). Keine gute Konstellation. Lust die eigene Bude abzufackeln. Weil sich zuviel Zeugs angesammelt hat, der auf den 37qm nicht wirklich Platz hat. Am liebsten alles rein in einen Container und komplett neu einrichten. Ausmisten, Altes entsorgen, neu sortieren, Ablageflächen schaffen, Schubladen für Krempel. Neu gestalten. Farbe an die Wände. Mehr Licht reinbringen.  Deko. Grünzeug. Ein vernünftiges Entertainment-System. Was alles aus baulichen Gründen und aus Platzgründen schon schwierig ist.

Und ich bin halt keine Wohnung.

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Kann mir das mal jemand schlüssig erklären?

Mal dahingestellt ob der Edathy sich Nackbilder von Kindern/Jugendlichen gekauft hat oder nicht. Mir leuchtet nicht ganz ein, wie es da grenzwertig sein kann  oder nicht nicht ganz sicher illegal? Nacktbilder von unter 18-Jährigen sind aus meiner Sicht ein No-Go. Wo soll es da bitte eine strafrechtliche Grenze geben? Am FKK-Strand, wo man mal einfach munter vor sich hin fotografiert und dabei eventuell auch Jugendliche und Kinder mit auf’s Bild kommen?
Wer sich Nacktbilder von Kindern/Jungendlichen kauft, hat definitiv ein Problem. Dann sucht er gezielt nach so etwas.
Ich als Vater muss mit dem Risiko leben, als pädophil abgestempelt zu werden, weil ich mit meiner Tochter zusammen in der Badewanne pantsche . Oder im Schwimmbad eine Umkleide teile.
Und dann wird diskutiert ob die Bilder strafrechtlich grenzwertig sind? Bilder von nackten Kids? Was diskutiert man denn bitte schön rum? Was bitte spielt das Alter der Kinder eine Rolle? Oder die Posen?
Wenn der Edathy sich Nacktfotos gekauft hat, spielt es keine Rolle, wie alt die Teenies waren. Dann gehört ihm auf die Fresse. Fertig. Da ist das Alter egal und das Posting erst recht.
Wo zur Hölle liegt also der Unterschied im Alter und das Nacktbilder von Kindern legal oder strafrechtlich verfolgbar gewertet werden?

 

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