Hirn vs. ol_sen Pt. VIII

„ol_sen?“
„Ja, Hirn?“
„Ähm, Du, da ist was, was ich Dir sagen muss.“
„Was denn?“
„Ich hab mich mit meinem ärgsten Feind verschworen.“
„Dem Bauchgefühl?“
„Okay, dann mit den beiden Erzfeinden.“
„Hääh? Hallo? Bauch? Sag was!“
„Ich habe Hunger!“
„Orrr, Körper.“
„Hey, wir drei sind uns einig.“
„Das ist ja das fiese daran. Wenigstens einer von euch könnte ja mal kontra sein.“
„Nööö“

flattr this!

Mal gepflegt den Bauch vollschlagen? Restaurant Khan in Oldenburg

Ich gehe ja selten essen. Ich koche lieber selber oder suche meinen Döner-Dealer heim. Aber wenn ich essen gehe, dann soll es doch bitte lecker und reichlich sein. Nein, ich spreche nicht von den XXXXXL-Restaurant à la Waldgeist. Es soll zwar reichlich sein, aber ich will mich nicht überfressen.

Meine Mutter schwärmte mir schon seit Ewigkeiten vom Khan (die Seite ist jetzt nicht so dolle) in Oldenburg vor. Aber das gemeinsame Essen gehen schied immer aus, weil die Tochter dort definitiv nichts zu essen findet. Sie isst halt kein Fleisch.  Nun ja, zu Ostern kam ich das erste mal in den Genuss, dort doch mal zu essen. Für knapp 14,00 Euro bekommt man dort Buffett. Typisch chinesische und mongolische Speisen. Keine wirklichen Highlights, die darf man nicht erwarten. Es gibt halt frittierten Kram (Hähnchen, Banana etc) und diverse Fleischgerichte. Die kann man sich direkt auf den Teller schaufeln und losfuttern. Dazu gibt es noch eine gute Auswahl an Sushi.

An der Frischetheke (so nenne ich sie mal) gibt es diverse Sorten Fisch, Meeresfrüchte und Fleisch. Hier ist die Auswahl aber unterschiedlich. So gibt es mal Känguruh oder auch Strauß.  Die persönliche Auswahl kommt auf einen Teller, man kann sich eine passende Sauce aussuchen und reicht das Ganze dann dem Koch. Und damit das alles auch wieder bei Euch ankommt, gibt es an jedem Tisch so Nummerpapperl die an den Teller kommen. By the way: Mischt ihr Fleisch und Fisch und nehmt diverse Saucen: Lasst es. Das kommt alles auf einem Teller zurück und die Saucen sind dann durchgemengt. Gibt also keinen Sinn. Also lieber öfter gehen.

Ja, es gibt auch Pommes. Und Salat.  Der Nachtisch variiert auch. Da kann man schon mal Pech haben und nur noch Litschis bekommen. Aber es gibt immer Wackelpudding und Eis.

Die Gerichte sind durchweg sehr lecker und es wird auch immer wieder frisch nachgelegt. Das finde ich schon mal sehr positiv. Man geht dort nicht einfach nur Essen wie beim Italiener oder Griechen. Dort wird das Essen dann doch mehr genossen. Man holt sich was zu essen. Unterhält sich, holt sich Nachschlag, redet, geht ggf. vor die Tür, eine rauchen, isst wieder was. Es ist einfach entspannt.

Ich war jetzt zweimal dort essen und nicht enttäuscht. Jedes Mal waren wir so zweieinhalb Stunden dort. Soviel Zeit sollte man auch mal locker einrechnen, wenn man dort essen will.

Damit ihr mal so eine grobe Richtung habt, was das dort kostet: Zu dritt mit einigen Getränken waren wir bei ca. 80,- Euro. Ich habe für zwei Personen mit insgesamt vier Getränken inklusive Trinkgeld 45,- im Khan gelassen. Für ein reichliches Essen und einen sehr gemütlichen und entspannten Abend finde ich das durchaus okay.

Das Khan ist allerdings jetzt kein durchdesigntes Restaurant, sondern „einfach“ eingerichtet. Wenig Schnickschnack, kein Chichi, funktional aber nicht steril oder kühl. Will man es negativ bezeichnen, hat es was von einer Kantine.

Mir gefällt das Khan und werde, wenn ich wieder mal in Oldenburg bin, dort auch mal wieder Essen gehen. Es gibt eine gute Auswahl, es schmeckt, man kann dort einen netten Abend verbringen und sich nach und nach satt essen. Doch, es gefällt mir. Kann ich guten Gewissens weiterempfehlen.

flattr this!

Hirn vs. ol_sen Pt. VII

„ol_sen?“
„Ja, Hirn?“
„Du schwelgst in Erinnerungen…“
„Wer schwelgt hier in Erinnerungen? Das bist ja wohl Du!
„Öhm… ja, ups.“
„Kannst Du das bitte lassen?“
„Nein!“
„Warum?“
„Du magst das doch!“
„Ach verdammt!“
„Und schon wieder habe ich dich ausgetrickst.“
„Mist!“
„Nöö, toll. Guck mal, die Bilder im Kopf…“
„…“
„Gnihihihi“
„Hirn?“
„Ja?“
„Guck mal, Fernsehen… „Die Geissens““
„TILT“
„Ich krieg dich immer“
„brrzzzzztt“

flattr this!

SNAFUBAR – Situation normal, all fucked up beyond repair

Wenn ich jemals eine Kneipe oder ein Restaurant eröffnen würde, wäre snafu-bar ja meine Namenswahl dafür. Nerdhumor oder so. Aber darum geht es hier ja gar nicht. Wollte ich aber einfach mal angebracht haben. Vielleicht sollte ich mir den Namen schützen lassen? Nicht dass mir einer den klaut. Wobei… Kneipenwirt ist eh nicht meins. Egal.

Der  Benz geht wohl über’s Mittelmeer mittels Kärtchenverteiler. Zu viele Baustellen, den noch über den TÜV zu wuppen. Reparatur-Kosten sind höher als der damalige Kaufpreis. Er mag danach noch viele Jahre fahren, vielleicht aber auch nicht. Geht er also über den Jordan (naja, eher halt den Seeweg nach Afrika). Also mal eben eine 500,- Karre suchen, die noch TÜV hat.

Ach ja, und Waschmaschine. Wäre auch so was. Passt nur in den sogenannten Keller. Wo sie dann im Winter kaputtfriert. Waschsalons kennt man hier ja nicht.

Und ansonsten? Das Fahrrad hat einen Schlag in der Vorderfelge (als ich es vor 5 Jahren im Keller abstellte hatte es keinen), im Fernsehen jammert Xavier Naidoo rum bei der WM-Feier, das Wetter auf und ab sorgt dafür, das mein Kreislauf mal in eine Gegend mit beständiger Wetterlage ausgezogen ist. Früher war Lidl’s Größe M (kleinste Größe) zu weit und schlabberig, heute spannt es um den Bauch, die Kollegin stellt fest „Boaahhr, bist du grau geworden.“ Bei den Simpsons kommen nur Wiederholungen…

Und wisst ihr was?
Trotzdem gute Laune.
Aus Gründen.
Und: Nein, die Gründe erfahrt Ihr nicht.
Aus Gründen.

flattr this!

Da erklärt man, warum man etwas nicht tut und wird angeblafft

Ich war vorhin im DB-Reisecenter um eine Fahrkarte zu kaufen. Mittlerweile muss man dort auch so Wartenummern (Nr. 1316 ist meine) ziehen. Vor mir drei Leute, das sollte also passen, dass ich den Bus um 15:39 nach Hause bekommen sollte. Also brav warten. Kommt dann so eine aufgetakelte Tussi da rein, sieht dass die Nummer 1315 dran ist. Sie fragt in die Runde, ob jemand die 1316 hat und mit ihr tauschen würde (sie hat die 1319, da nach mir zwei Personen reinkamen), weil das sonst knapp mit ihrer S-Bahn werden würde. Ich antwortete brav, dass ich sie hätte, mir es aber leid täte, da ich aber auch meinen Bus kriegen müsste und das schon eng wird. „EIN EINFACHES „NEIN!“ hätte gereicht.“, werde ich darauf hin von der Trulla angeblafft.

Ich meine, hey, ich erkläre der noch, warum ich nicht tausche (was ich gemacht hätte, hätte ich entsprechend Luft zum Bus gehabt hätte) und werde dann so angefaucht? Was zur Hölle stimmt mit manchen Leuten nicht?  Da beantwortet man eine, durch aus verständliche, Frage freundlich und höflich und begründet warum man dem Anliegen nicht nachkommen kann/möchte und wird auch noch angepflaumt.

flattr this!

Manchmal spielt einem das Leben einen Streich (Erinnerungen)

Passend zum heute erschienenen Body Count Album „Manslaugher“ erinnere mich an eine Gegebenheit Mitte der Neunziger Jahre. Ich war auf Fortbildung in Nürnberg und flanierte nachmittags durch die City. Dann sehe ich eine Horde schwarze Gangstas durch die Straßen ziehen. Moment, das ist doch Ice T?! War ja damals für mich einer der coolsten Rapper neben Public Enemy.

Was macht man also? Rüberlatschen. „Yo, am I right? You’re Ice T righ?t“ „Yeah!“ „Wow, fucking cool to meet you here.“ BroFist. (Ich hab mir geschworen, die Hand nie wieder zu waschen… sie riecht mittlerweile etwas seltsam). „Are you playin’ tonight?“ „Yeah, we’re playin’… can’t remember the name of that fuckin’ town. You’re welcome. See ya!“ Handshake.

Und dann stand ich da. Ein „Idol“ hat mir die Hand geschüttelt. Irgendwo in Bayern. Und der gibt irgendwo ein Konzert. Ja nun, damals gab es so etwas wie Smartphones noch nicht. Internet im Hotel? Darf ich mal lachen? Man, war das frustrierend.

Abends waren wir dann in einer Kneipe. Mir fällt ein Flyer in die Hand. Body Count Konzert. In Fürth. Gleich nebenan. Mit der Bahn in wenigen Minuten erreichbar. MANN… habe ich mich geärgert. Statt langweiliger Gespräche hätte ich mir die Ohren kaputt machen können.

Aber immerhin. BroFist und Handshake mit Ice T. Kann mir auch keiner nehmen.

flattr this!

Eltern verschrecken beim Klassengrillen

Heute war ja Klassengrillen der dritten Klassen angesagt. Bisher hatte es nur die Klasse b es veranstaltet. Dieses Jahr beide Klassen. Ja, auch egal. Schön und und gut. Tochter und ich dahin. War mehr oder weniger so ein „reden wir nicht drüber“.

Nun bin ich Raucher und im Regelfall drehe ich mir meine Kippen. Und irgendwo flog dann der Kommentar „Dreh dir ruhig noch mal eine.“ rüber. Und meine Koddersschnauze musste ja unbedingt Spruch loslassen: „Naja, jetzt noch ein wenig Gras und auf dem Gras entspannen.“

Ja, ich habe eine Kodderschnauze und rede oft bevor ich denke. Aber die verdatterten Fressen der Eltern (durchweg mein Alter), die waren irgendwie göttlich. Oh Gott. Ein Terrorist. Mindestens. Wenn nicht schlimmer.

Gut, nun habe ich mit meiner St. Pauli-Kappe (fast festgewachsen), den diversesten Buttons rund um Anti-Faschischmus wohl einen Ruf weg. Und der Spruch, nun ja.

Als hätten die…
Aber nun ja. Lassen wir das.

Merken wir uns: Kodderschnauze + Blöde Witze = Nicht gut bei Klassenveranstaltungen.

Die sind nämlich alle humorbefreit.
Und nein, never ever fange Diskussionen über vegane Ernährung an. Never! Ever! (Und ich habe sie nur mitgehört).

 

 

flattr this!

Paris? Prag? Nordseeküste? Alterswohnsitz?

Mit meinen 40 Jahren habe ich schon einige Städte gesehen, viele noch nicht. Auf dem Plan stehen immer noch Los Angeles, New York, Dubai und Tokio.  Ich fürchte nur, die bleiben auch lediglich auf dem Plan.

Dann gibt es noch Städte, in denen ich meinen Altersruhestand verlagern würde. Paris. Ich liebe diese Stadt. Ich war bisher dreimal dort. Leben dort ist mehr oder weniger unbezahlbar. Aber diese Stadt ist pure Liebe. Ich kann es nicht begründen,  nicht rational. Nur emotional.
Oder Prag. In die Stadt habe ich mich bereits als Jugendlicher verliebt. Instant Love. Damals interessierten mich Städte eigentlich gar nicht. Aber WOW! Die Stadt hat mich gefangen.

Ja, ich bin Norddeutscher und ich will eigentlich, wenn ich in Rente bin, wieder zurück in den Norden. Der ist ja nun meine Heimat. Aber so mehr und mehr kommt das „auswandern“ immer wieder mehr in den Vordergrund. Mit 67 Land und Leute verlassen und einfach raus.

Vielleicht ist es auch gerade das nagende Fernweh. Aber raus und weg? Prag? Paris? So als Rentner? Naja, habe da ja noch ein paar Jahre Zeit. Und wahrscheinlich wird es dann doch was an der norddeutschen Küste werden. Vielleicht auf einer Insel.

flattr this!

Aua, Aua…

Mann, ich werde alt. Gestern morgen beim Schuhe zubinden einen Hexenschuss bekommen. Ich mein, wie schafft man so etwas? Doc, Spritze, Ibu 800. Sollte ja helfen. Heute Morgen? Doc, Spritze… okay, dann mal Diclofenac.

Muss ich wohl mal so langsam über so was wie Rückenschule nachdenken.

flattr this!

Orr, bin ich angepisst.

Latsch’  ich heute morgen so zu meiner Karre um ins Büro zu fahren. Was sehe ich? Einen platten Reifen. Aufgeschlitzt. Von irgend so einem blöden Motherfucker. Natürlich habe ich keinen Ersatzreifen. Ist heutzutage ja auch nicht mehr en vogue. Auch wenn die Karre 20 Jahre alt ist.

Also. Platter Reifen. Aufgeschlitzt. Anzeige erstatten. Erfolg? Nahezu Null. Kenne ich vom abgetretenen Außenspiegel vor ein paar Jahren.  Zwangsurlaub. Meine Überstunden würde ich lieber sinnvoller verbraten. Danke, Du Arsch.

Jetzt darf ich also gleich zur nächsten Werkstatt latschen und mir ein Ersatzrad kaufen. Und danach dann mal neue Reifen kaufen. Mindestens zwei, weil, die pro Achse sollen die ja identisch sein. Kann ich mir auch gleich überlegen, mir Ganzjahresreifen zu kaufen. Hab ich zumindest zwei Jahre oder so Ruhe. Und spar mir das Gewechsel.

Ich bin sauer, richtig sauer. Man hat mir hier (noch am Astra) den Außenspiegel abgetreten und abgefahren (Fahrerflucht). Am alten Benz den Lack zerkratzt und jetzt einen Reifen zerstochen.

Der alte Benz ist nur Haftpflichtversichert… Also kann ich das nicht über die Versicherung abwickeln. Wobei das eh noch in der Selbstbeteiligung wäre.

Also mal bei tirendo (ja, die Werbung wirkt) nach neuen Reifen gucken.

Ich  kotz so im Strahl.
Der nächste, der mein Auto ohne Erlaubnis anfasst, stirbt. Drölfzig Tode, dagegen ist die Inquisition KIndergarten.

Ich halte es da mit Vincent Vega:

 

 

flattr this!